Zur Not geht auch Englisch

Sabine Ehrentreich

Von Sabine Ehrentreich

Mi, 14. Juli 2010

Lörrach

Einheimische, Zuwanderer, Deutsche, Schweizer und Franzosen finden in der Region immer eine gemeinsame Sprache.

LÖRRACH. Etwa die Hälfte der Lörracher leben seit weniger als zehn Jahren in der Stadt. Menschen gehen, Menschen kommen – manche aus anderen Teilen Südbadens, aber viele auch aus anderen Regionen Deutschlands oder dem Ausland. Das hat Auswirkungen, zum Beispiel auf die Entwicklung der Sprache. Das ist auch auf der anderen Seite der Grenze zu spüren, wo viele der Neubürger arbeiten. Die Schweizerdeutsche Mundart spielt dort seit einiger Zeit wieder eine größere Rolle.

Aurea Hardt, Gestalterin im Museum am Burghof, kam vor vier Jahren aus Kassel in den Landkreis Lörrach. Zunächst zog sie mit ihrer Familie nach Minseln – und war dort mit einer Sprache konfrontiert, die sie schlicht nicht verstand, vor allem, wenn sie mit Älteren sprach. Die Kinder stellten sich rasch auf das Gegebene ein, erinnert sich Aurea Hardt, doch ihr fiel das schwer. Gelegentlich habe sie, zum Beispiel einmal bei einem Elternabend, die Mundart ironisiert, doch das kam naturgemäß gar nicht gut an. Inzwischen ist die Familie nach ...

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