Kochen

Der Breisacher Peter Fischer hat die Küchenbibel der 68er geschrieben

Sigrun Rehm

Von Sigrun Rehm

So, 08. April 2018 um 01:10 Uhr

Gastronomie

Der Sonntag Peter Fischer (79) ist ein Gelehrter und ein Genießer. 70 Titel umfasst seine Publikationsliste, doch bekannt wurde er für "Schlaraffenland", das zur Küchenbibel der Studentenbewegung wurde.

Diesen Umstand nennt der Breisacher heute heiter "Fluch und Segen".

"Ich bin ein großer Esser vor dem Herrn", sagt Peter Fischer in seiner kleinen Dachgeschosswohnung am Rand von Niederrimsingen. Seit 14 Jahren lebt er dort in einem unscheinbaren Mehrfamilienhaus zwischen Bildern und Büchern, Platten und Filmen, die allesamt Zeugen seines bewegten Lebens sind. Im Gespräch wird rasch deutlich: Seine "Abscheu gegen Askese", zu der er sich im "Schlaraffenland" bekennt, bezieht sich nicht aufs Kulinarische allein, sondern auch auf das Denken und die Kunst, das Politische und das Menschliche. "Das Kochen habe ich während des Studiums gelernt, denn die Mensa war nicht immer optimal", erklärt Fischer ...

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