Interview

Martina Feierling-Rombach: „Unsere Branche hat geschlafen“

pk

Von pk

Sa, 29. Oktober 2011

Gastronomie

BZ-SERIE, TEIL 11: Die Braumeisterin Martina Feierling-Rombach über Frauengeschmack, Mädchenbiere und verpasste Chancen.

Bierbrauen war lange Zeit Frauensache. Doch nur sechs bis sieben Millionen Frauen in Deutschland trinken regelmäßig Bier. Dieser Markt treibt die Brauer um. Braucht es ein Frauenbier? Petra Kistler fragte die Braumeisterin Martina Feierling-Rombach (55).

BZ: Frau Feierling-Rombach, ich behaupte mal kühn: Bier ist ein Männergetränk.
Feierling-Rombach: Ich kenne zwar keine deutschlandweiten Zahlen, aber ich weiß sicher, dass bei uns das Verhältnis von Frauen zu Männern bei einem Drittel zu zwei Drittel liegt. Das ist außergewöhnlich, aber es hat auch damit zu tun, dass wir bewusst ein Bier brauen, das auch Frauen schmeckt.
BZ: Gibt es denn einen Unterschied zwischen männlichem und weiblichem Biergenuss?
Feierling-Rombach: Ja! Frauen mögen etwas weniger bittere, weniger kantigere Biere. Das Bier muss nicht süß sein, aber gefällig; es muss sich leichter mit dem Gaumen verbinden. Deshalb bin ich sicher, dass unser Bier diesen Nerv trifft. Ich treffe immer wieder Frauen, die mir sagen, eigentlich trinke ich überhaupt kein Bier. Aber ihr Bier schmeckt ...

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