Restaurantführer

Neuer Gault & Millau liegt vor: Kochmützen für Südbaden

Dominik Bloedner

Von Dominik Bloedner

Mo, 04. November 2019 um 19:41 Uhr

Südwest

Baiersbronn bleibt die Gourmet-Hauptstadt. Auch im neuen Gault & Millau 2020 liegen die Schwarzwaldstube mit 19,5 Punkten und das Bareiss (19 Punkte) unverändert an der Spitze im Südwesten.

Nach dem französischen Schulnotensystem können bis zu 20 Punkte vergeben werden – aus Prinzip wird diese Note jedoch nie erteilt. 18 Punkte erhalten das Ophelia in Konstanz, das Opus V in Mannheim und, neu in dieser Kategorie, das Le Cerf in Öhringen.

Auf 17 Punkte hat sich Martin Herrmann vom Le Pavillon in Bad Peterstal gesteigert. Ebenfalls 17 Punkte haben unter anderem das Restaurant Merkle in Endingen, der Adler in Lahr, das Ammolite in Rust, der Hirschen in Sulzburg und der Schwarze Adler in Vogtsburg.

Harald Derfuß von der Zirbelstube in Freiburg erreicht im neuen Führer nun 16 Punkte – jene Klasse, in dem laut Guide "das Kochen zur Kunst" wird. Daniel Weimer vom Oscars in Hinterzarten, 2018 als "junges Talent" gewürdigt, kam nun auch auf 16 Punkte. Ebenfalls in dieser Liga spielt ab jetzt der 32-jährige Brian Wawryk von der wiedereröffneten Traube Blansingen in Efringen-Kirchen im Markgräflerland. Der "Hoffnungsträger setze auf "regionale Produkte in einer Küche, deren Leitmotive Natur, Jahreszeit und Aromen-Alchemie sind", so die Tester.

Insgesamt wurden in diesem Jahr in Baden-Württemberg 159 Restaurants bewertet und getestet. Im Vergleich zur Vorjahresausgabe hat der Gault&Millau 13 neue Restaurants aufgenommen und weitere zehn aus der Liste gestrichen – weil sie als "langweilig" empfunden wurden.