Luft für die Lunge wärmen

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Jetzt, wo die Kälte wieder an der Nase zwackt, wäre eine Nasenheizung doch wirklich mal eine sinnvolle Erfindung. Ach, gibt es ja schon. In den nördlichen Gefilden dieser Welt nämlich, wo es winters gern mal minus 50 Grad Celsius kalt wird, ist so eine Nasenheizung nicht nur praktisch, sondern lebensrettend. Deshalb hat der Elch so ein Prachtexemplar von Nase. In der hat ein weit verzweigtes Labyrinth von Nasengängen Platz. Auf ihrem Weg in die Lunge kann sich die eingeatmete Luft also erst mal ganz gemütlich auf 15 Grad Celsius erwärmen. Täte sie das nicht, würden Teile der Lunge einfrieren. Elche, die auf der Flucht sind, gehen dieses Risiko ein: Beim schnellen Rennen müssen sie zwangsweise durch den Mund atmen und verzichten somit auf den Heizungseffekt. Die großen und recht weit voneinander entfernt stehenden Nüstern verleihen dem Elch eine weitere Superkraft: Er kann stereoriechen. Weil ein Geruch in den beiden Riechkanälen unterschiedlich intensiv wahrgenommen wird, kann der Elch daraus schließen, aus welcher Richtung er kommt und wie weit die Geruchsquelle entfernt ist. Das hilft nicht nur dabei, Feinde rechtzeitig zu erschnuppern, sondern weist dem Elch auch zuverlässig den Weg zu einem potenziellen Partner und zu Futterplätzen.
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