Azubi-Leben

Maren zu Besuch in England

Maren W. & Maurice J.

Von Maren W. & Maurice J.

Do, 28. Februar 2019 um 16:05 Uhr

Azubi-Leben

Im Rahmen eines Auslandpraktikums der Max-Weber-Schule, durfte Maren für drei Wochen Freiburgs Partnerstadt Guildford besuchen, welche knapp 40 Minuten von London entfernt ist. Wie sie sich in England zu Recht fand, womit sie ihren Alltag verbrachte und was sie sonst so erlebte, hat sie mir verraten.

Schön, dass du die Zeit gefunden hast, Maren! Erzähl uns doch mal, wie kam es dazu, dass du bei dem Auslandspraktikum mitgemacht hast?

Frau Pagel, die in der Max Weber Schule das Projekt betreut, kam in unsere Klasse und hat das Praktikum vorgestellt. Das Ganze hat sich super angehört und mir war gleich klar, dass ich auf jeden Fall im Betrieb nachfragen möchte, ob eine Teilnahme für mich möglich ist. Gottseidank hat mich Frau Bertelsmann da von Anfang an sehr unterstützt und den Aufenthalt im Endeffekt für mich möglich gemacht. Dafür bin ich Frau Bertelsmann und der BZ sehr dankbar!

Musstest du in England arbeiten oder zur Schule gehen? Oder kann man sich das Ganze wie einen Urlaub vorstellen?

In England haben wir jeden Montag das College besucht und dort einiges über Land und Leute und Englische Grammatik und Vokabeln gelernt. Den Rest der Woche haben wir acht Stunden pro Tag in den verschiedenen Betrieben gearbeitet. Je nach Ausbildungsbetrieb wurde man einem möglichst passenden Praktikumsplatz zugeordnet. Für uns Medienkaufleute war das der Bookshop der Universität. Dort mussten wir Kunden betreuen, Bestellungen aufgeben und annehmen, Bücher sortieren und verkaufen, administrative Aufgaben im Büro erledigen und vieles mehr. Es war super spannend und eine tolle Herausforderung.

Wo hast du während der drei Wochen gewohnt?

Wir wurden in Gastfamilien untergebracht. Ich und meine Mitschülerin haben zusammen bei Sally und Jim gewohnt, in einem wundervollen, typisch englischen Haus, in dem wir uns sehr wohl gefühlt haben. Wir hatten auch zwei Gastschwestern aus Japan, mit denen wir uns direkt angefreundet haben.

Womit hast du deine Zeit verbracht, wenn du nicht in der Schule oder bei der Arbeit warst? Gab es so etwas wie ein Rahmenprogramm?

Ein festes Rahmenprogramm gab es außer am ersten Sonntag nicht, jeder konnte tun, was er mochte. Guilford ist ein sehr pittoreskes, historisches Städtchen, in dem man viel unternehmen konnte, sei es Sightseeing, shoppen oder bowlen. Außerdem waren wir an den Wochenenden viel unterwegs, in London, Brighton und Portsmouth. Abends trafen wir uns dann oft in der großen Gruppe im Pub und haben uns dort über unsere neuen Erlebnisse ausgetauscht.

Unterscheidet sich die Arbeit und die Schule in England von der in Deutschland?

Pauschal kann man das so nicht sagen. Das Team vom Bookshop war sehr offen und herzlich und alles ging sehr unaufgeregt seinen Gang. Da kam es uns schon oft entspannter vor als in Deutschland. Die Engländer legen viel Wert auf ein nettes Miteinander und das ein oder andere Pläuschen bei einer Tasse Tee, und trotzdem wird die Arbeit effektiv erledigt.

Was hat dir in England und während dieser Zeit besonders gut gefallen?

Ich hatte eine richtig gute Zeit und bin sehr froh, diese Chance gehabt zu haben. Die Engländer, denen ich begegnet bin, waren durch die Bank durch wahnsinnig herzlich und liebenswert und fanden es super, dass wir da waren um Land und Leute kennenzulernen. Durch viele verschiedene Herausforderungen, sei es mit der Sprache oder mit neuen Leuten und Aufgaben, habe ich einiges mitgenommen. Ich habe die Zeit als sehr bereichernd in vielen Hinsichten empfunden! Außerdem habe ich einige neue Freunde gefunden, in England, aber auch aus der deutschen Gruppe. Alles in allem war es also eine Super-Erfahrung!