Azubi-Leben

Mein eigenes Projekt: Die neue Ausbildungsbroschüre

Eileen H.

Von Eileen H.

Fr, 30. Juni 2017 um 09:46 Uhr

Azubi-Leben

Jeder Azubi bekommt im Lauf der Ausbildung mindestens ein Projekt von unserer Ausbildungsleiterin zugeteilt, für welches man dann mit-verantwortlich ist und welches man in Zusammenarbeit mit der Ausbildungsleitung betreut.

Je nach Bedeutung und Größe dieses Projektes sucht man sich ein Team dazu, welches einen unterstützt oder bearbeitet das Projekt alleine. Man kümmert sich somit alleine oder mit einem Team um alles, was mit diesem Projekt zusammenhängt. Dieses Jahr wurde es höchste Zeit, die neuen Ausbildungsbroschüren zu produzieren, da die alte Broschüre nicht mehr aktuell war. Ein neues, tolles Projekt für einen Azubi, nämlich für mich!

So ein großes Projekt zu leiten, bedeutet viel Arbeit, aber trotzdem hat man viel Spaß dabei und natürlich auch viel zu tun. Da kann einem nicht langweilig werden. Für das Broschüren-Projekt musste ich mir zuerst überlegen, was aus der bestehenden Broschüre übernommen werden konnte und was erneuert werden musste. Daher hieß es zunächst, ein Konzept zu erstellen. Dieses muss natürlich umsetzbar sein und genehmigt werden.

Da die Ideen und das Konzept für die Broschüre durch unsere Werbeabteilung umgesetzt werden sollten, arbeitete ich eng mit einem Gestallter und der Werbeabteilung zusammen. In diesem Fall war die Mediengestalter-Auszubildende gerade in der Werbeabteilung eingeteilt, so dass sie und ich uns zunächst zusammensetzten und unsere Ideen besprachen. Nachdem wir uns einig waren, stellten wir das Konzept der Ausbildungsleitung und der Werbeabteilung vor. Nach der Freigabe des Konzepts gab es viel zu tun. Das Wichtigste war zunächst die Erstellung eines Zeitplanes, da die Broschüren zur Job-Start-Börse Freiburg Ende Mai spätestens benötigt wurden und vorher natürlich gedruckt werden mussten. Außerdem sollte ein großes Foto-Shooting stattfinden. Daher galt es, Angebote verschiedener Fotografen einzuholen, Muster selbst anzufertigen, das Shooting vorzubereiten und Models zu finden.

Außerdem mussten die Inhalte der Broschüre mit den Fachabteilungen besprochen und entsprechend abgeändert werden. Natürlich fanden regelmäßige Rücksprachen mit der Ausbildungsleitung statt.
All das waren meine Aufgaben. Dabei war die Organisation des Fotoshootings – nachdem der Fotograf ausgewählt worden war - sicherlich die größte Herausforderung. Buchung des Raumes, Erstellung eines Shooting-Planes und eines Drehbuchs. Es musste festgelegt werden, welches Model wann und wo für welchen Ausbildungsberuf fotografiert werden sollte. Dazu musste mit vielen Personen Rücksprache gehalten und auf Vieles geachtet werden.

Am Tag des Shootings musste erst mal das ganze Equipment des Fotografen aufgebaut werden. Auch alle Räume in denen später fotografiert werden soll, mussten vorbereitet werden. Da gehören natürlich auch dazu, die ganzen Shooting Elemente, wie zum Beispiel Block, Telefon, Stift Unterlagen usw. an den richtigen Ort zu legen. Da elf Berufe in der Broschüre vorgestellt werden und außerdem die Fotos für die Bewerbungstipps, das Titelbild und die Rückseite gefertigt werden sollten, war das ziemlich aufwändig und wir hatten auch wenig Zeit, weil wir die Fotos aus Kostengründen alle an einem Tag machen mussten.


Nach der Vorbereitung durch mich konnten auch schon die Models, natürlich unsere BZ-Azubis, kommen. Zum Fotoshooting wurden auch die zukünftigen Azubis eingeladen, die ab September bei der Badischen Zeitung die Ausbildung zur Medienkauffrau bzw. zum Medienkaufmann anfangen. Nachdem der Ablauf des Shootings abgesprochen war, konnte dann auch losgelegt werden. Nacheinander wurden die Azubis von dem Fotografen Miroslav Darkov abgelichtet. Jeder Azubi hatte im Vorfeld seine Rolle zugewiesen bekommen sowie Anweisungen bezüglich Outfit und Frisur und stellte während des Shootings einen unserer elf Berufe dar. Zwischendurch mussten auch die Räume gewechselt werden. Das heißt, das komplette Equipment des Fotografen abbauen, mitnehmen und wieder aufbauen.

Während der einzelnen Aufnahmen für die Broschüre, saßen die anderen nicht einfach nur herum. Ein weiteres kleineres Shooting für die BZ-Azubi-Facebook Seite lief nebenher (Projekt eines anderen Azubi-Teams). Die Zeit wurde so sinnvoll genutzt und für zwei unterschiedliche Projekte verwendet.

Nachdem alle Azubis (mit einiger Verspätung zum ursprünglichen Zeitplan) abgelichtet und alle Bilder im Kasten waren, konnten alle nach Hause gehen. Außer dem Projektleiter (ich) und seinem Team. Alles musste natürlich noch aufgeräumt werden. Auch konnte man sich schon mal ein paar entstandene Bilder anschauen. Danach konnten auch wir nach einem langen Tag Feierabend machen.
Das Broschüren-Projekt war allerdings noch nicht fertig. Die vom Fotografen bearbeiteten Bilder wurden später im Team ausgewählt und durch die Mediengestalter-Auszubildende in die Broschüre eingefügt. Natürlich alles Digital. Nachdem alles nochmals kontrolliert und korrigiert wurde, sowie zum letzten Mal durch die Ausbildungsleitung abgesegnet, konnte das fertige Produkt in den Druck, danach wurde die Broschüre gefalzt, geklammert und beschnitten und dann endlich war sie da, unsere neue Broschüre. Hast du sie schon gesehen? Kommt doch mal auf eine der vielen Job- Start-Börsen und Ausbildungsveranstaltungen und schaut sie dir an - oder schau sie dir doch direkt im Anschluss hier auf der Azubi-Homepage an.

Mein Fazit: Ich bin sehr stolz, dass ich dieses große Projekt betreuen durfte!