Meine Welt in 20 Jahren

Lukas Müller

Von Lukas Müller

Sa, 03. April 2010

Zisch-Texte

Weniger Müll, gesundes Essen und eine große Familie: Die Zisch-Reporter aus Langenau schauen in die Zukunft.

Wie sieht die Welt in 20 Jahren aus? Die Viertklässler der Grundschule Langenau haben sich darüber Gedanken gemacht: Was mit dem Müll passiert, welche Autos es geben wird und wie die Kinder später leben wollen

Autos fahren mit Solarenergie
In zwanzig Jahren stelle ich mir meine Welt so vor: Autos werden mit Gas betrieben, so dass sie hoch in die Lüfte schweben können. Dadurch wird es keine Staus mehr geben. Die Autos können auch mit Solarenergie angetrieben werden, egal ob es sonnig ist oder nicht. Sie werden jeden kleinen Sonnenstrahl aufnehmen. Deshalb wird auch die Umwelt sauberer sein. Man wird Mondgestein essen und Lava trinken. Der Körper wird sich so entwickeln, dass das geht.

Ich werde eine Frau haben, zwei Kinder und einen Schäferhund. Mein Beruf wird Fußballprofi im Tor von Bayern München sein und ich werde viel Geld verdienen. Nebenbei werde ich auch noch im Tierheim arbeiten. In meiner Freizeit werde ich lesen, viel trainieren und ab und zu mit der Konsole spielen.

In Zukunft wird es mehr Menschen geben. Touristen werden auf den Mond fliegen können. Mit kurzen Worten: Die Welt wird einfach spitze sein. Der Roboter räumt auf
Die Welt in zwanzig Jahren wird so sein: Der Müll löst sich von allein auf. Ein Atomkraftwerk gibt es auch nicht mehr. Und das Beste ist, ein Roboter macht die Hausarbeit. Es gibt keine Schule, weil jedes Kind zu Hause am Computer lernt. Die Eltern arbeiten auch von zu Hause aus. Großeltern, Eltern und Kinder leben wieder gemeinsam in einem Haus.

Wenn meine Familie und ich spazieren gehen, fliegen die Autos durch die Luft, weil ein Auto kein Benzin mehr braucht, sondern flüssiges Gas. Auch Kinder dürfen Auto fahren. Zum Essen gibt es immer Bionahrung. Gut finde ich, dass das Essen nach Hause geliefert wird. Denn es gibt keinen Supermarkt. So werde ich in zwanzig Jahren leben.

Jeder hat eine Arbeit
In zwanzig Jahren wird vieles anders sein. Auf den Wiesen wachsen Blumen in tausend Farben. Die Bäche, Flüsse und Seen sind sauber. In den Wäldern gibt es viele Tiere. Die Gewässer werden mit umweltfreundlichen Maschinen gereinigt. Immer einmal in der Woche kommen die Maschine angefahren und fischen den Müll aus dem Wasser. Es gibt jetzt viel mehr Berufe, jeder hat eine Arbeit. Ich bin eine weltberühmte Sängerin und habe ein Konzert nach dem anderen. Einen Freund habe ich auch noch, aber wir sind nicht verheiratet. Kinder haben wir nicht. Ich hätte ja gar keine Zeit für das Kind. Wenn ich mal zu Hause bin, fahre ich mit meinem Freund Inliner oder wir gehen zusammen reiten auf unseren Pferden. Es fahren nur noch Elektroautos, die umweltfreundlich sind. Manche Autos haben auch Flügel, aber diese Autos können sich nur reiche Leute leisten. In der Zukunft werden wir alle viel mehr Obst, Gemüse und Getreide essen. Wir werden auch mehr Wasser trinken.

Vieles wird in Zukunft anders sein, aber ich werde mich hoffentlich nicht allzu sehr verändern.

Die Frau wird kochen
Meine Zukunft wird in zwanzig Jahren sehr schön sein. Ich werde dann eine große Familie haben. Meine Frau wird immer für mich kochen. Kochen werde ich gar nicht können.

Zusammen werden wir danach etwas für die Umwelt tun. Wir werden fliegende Autos erfinden. Die werden der Umwelt nicht schaden, und es wird keinen Verkehr mehr geben.

Erfinden werde ich aber nur in meiner Freizeit, denn Erfinder will ich eigentlich gar nicht werden. Ich möchte Lehrer werden und Deutsch, Mathe und Sport unterrichten. Ja, so stelle ich mir meine Zukunft vor.