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Sa, 23. November 2019

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Warum steht auf Speisesalz ein

Mindesthaltbarkeitsdatum?

"Das Mindesthaltbarkeitsdatum gibt den Zeitpunkt an, bis zu dem ein Lebensmittel unter angemessenen Aufbewahrungsbedingungen seine spezifischen Eigenschaften wie Geschmack, Farbe oder Konsistenz behält", erklärt Nina Banspach vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit. Nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums (MHD) ist das Lebensmittel aber bei richtiger Lagerung meist weiterhin gut zum Verzehr geeignet. Das MHD wird häufig mit dem Verfallsdatum verwechselt, das festlegt, bis wann das Produkt längstenfalls verzehrt werden sollte. Es gibt einige Ausnahmelebensmittel, die nicht mit dem MHD gekennzeichnet werden müssen, weil sie als nicht verderblich gelten. Dazu gehört neben Zucker, Essig oder Wein das Speisesalz. Und doch findet man manchmal mit MHD deklarierte Salze. Die Verbraucherzentrale erklärt dies zum einen damit, dass Anbieter auch freiwillig MHD benennen dürfen. Wie sinnvoll dies bei über 200 Millionen Jahre altem Salz aus dem Himalaya ist, sei dahingestellt. Zum anderen sind manchmal Iodat, Fluorid oder Folsäure beigemischt. Da die zugesetzten Stoffe sich verändern könnten, müssen diese Mischungen ein MHD haben.