Blocher krempelt alte Schweizer Traditionen um

Stephan Reuter

Von Stephan Reuter

Di, 21. Dezember 2004

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Seit der Populist in der Regierung sitzt, ist Schluss mit der Konsensdemokratie und das Land muss sein Verhältnis zur EU klären.

Vor einem Jahr zerbrach in Bern die Zauberformel. Der Grund hieß Christoph Blocher. Jener Mann, der fast ein Vierteljahrhundert lang als nationalliberaler Volkstribun die Schweiz polarisiert und am Fundament des politischen Establishments gesägt hatte, war am Ziel. Er wurde in die Regierung gewählt, als Justizminister. Nun, zwölf Monate später, zeichnet sich ab, dass im Selbstverständnis der Schweiz mehr zerbrochen ist als eine jahrzehntealte Absprache, welche Parteien wie viele Minister in die siebenköpfige Regierung senden darf.

Das Land ist zerstritten. Die Regierung, die sich bisher als Kollegium verstand und nach außen hin mit einer Stimme sprach, nicht ...

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