Kommentar

Boris Johnson hat sich mit seiner Kabinettsumbildung eine rundum gefügige Regierung geschaffen

Peter Nonnenmacher

Von Peter Nonnenmacher

Fr, 14. Februar 2020 um 22:02 Uhr

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BZ-Plus Im neuen Kabinett von Boris Johnson sind Fachkompetenz und Charakterstärke nicht sehr gefragt. Der Regierungschef hat in seiner Kabinettsumbildung mehr danach geschaut, wer loyal zu ihm sein wird.

Der britische Regierungschef Boris Johnson hat sich mit seiner Kabinettsumbildung eine rundum gefügige Regierung geschaffen, deren Aufgabe es ist, die von der Zentrale formulierte Botschaft zu übernehmen. Abweichende Meinungen sind nicht gefragt. Mehr als das: Sie werden nicht länger toleriert.

Das war auch der Grund, warum diese Woche Johnsons wichtigster Minister, Schatzkanzler Sajid Javid, aus der Regierung purzelte. Lieber trat er zurück, als zur ministeriellen Marionette zu werden, deren Fäden Johnsons Chefstratege und De-facto-Stabschef Dominic Cummings zieht. Dessen Plan ist klar: Alle Macht der Exekutive soll in den Händen des Premierministers und seiner ...

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