Kommentar

Der Anschlag bringt die Angst zurück – und alte Reflexe

Thomas Fricker

Von Thomas Fricker

Mi, 12. Dezember 2018 um 21:49 Uhr

Kommentare

BZ-Plus Ein überstürzter Erklärungsversuch, der aus dem mutmaßlichen Täter mal eben ein Opfer ungerechter Verhältnisse macht, käme nicht weniger reflexhaft daher als das Wutgeheul verkappter Fremdenfeinde.

Die Angst ist zurück. Die Angst und zugleich der Zorn darüber, dass es offenbar schon wieder einem jungen Mann gelungen ist, Terror zu verbreiten.

Drei Tote, zwölf Verletzte – das ist die vorläufige Bilanz jener Spur der Gewalt, die Chérif C. durch die weihnachtlich geschmückte Straßburger Altstadt gezogen hat. Am Mittwoch war der mutmaßliche Täter zunächst noch auf der Flucht. Davon unabhängig fragte man sich: Wie konnte es zu diesem Verbrechen bloß kommen?

"Straßburg und die Regio sind seine Heimat."

Naheliegend ist ein inzwischen leider gut einstudierter Reflex. Der Täter ...

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