Mordfall Maria L.

Das Gericht muss sich behaupten – bei allem Entsetzen und Zorn

Stefan Hupka

Von Stefan Hupka

Di, 05. September 2017 um 00:00 Uhr

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BZ-Plus Das Strafverfahren nach dem gewaltsamen Tod der Studentin Maria L. an der Dreisam vor knapp elf Monaten ist kein politischer Prozess. Aber das Verfahren ist extrem politisch aufgeladen. Ein Leitartikel von BZ-Redakteur Stefan Hupka.

Was kann man erwarten von einem Strafprozess, dessen Ausgang für die allermeisten schon feststeht, bevor er begonnen hat? Kann er der Familie des Opfers Trost und einer aufgewühlten Öffentlichkeit Frieden bringen? Man würde das Verfahren wohl überfordern, das sich hinter dem Aktenzeichen 6 Kls 101 Js 47818/16 verbirgt und am heutigen Dienstag im Freiburger Landgericht aufgerufen wird, wenn man all das von ihm verlangt. Denn bei aller Dramatik und dem zu erwartenden medialen Aufwand: Auch dieser Prozess ist, so hart das klingt, Justizroutine, auch er gehorcht einer Prozessökonomie. Und er kann das, was geschehen ist, nicht heilen.



Das Strafverfahren nach dem gewaltsamen Tod der Studentin Maria L. an der Dreisam vor knapp elf Monaten ist kein politischer Prozess. Selbstverständlich nicht. Aber das Verfahren ist extrem politisch aufgeladen. Der Kammer, den ...

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