Höhere Löhne - kein Mittel gegen Arbeitslosigkeit

Lüder Gerken

Von Lüder Gerken

Sa, 15. Januar 2005

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BZ-GASTBEITRAG: Der Ökonom Keynes ist ein untauglicher Kronzeuge für die Lohnforderungen der Gewerkschaften.

Die Gewerkschaften fordern Jahr für Jahr substanzielle Lohnerhöhungen. Sie behaupten, das senke die Arbeitslosigkeit. Einige wenige Ökonomen in Deutschland sind auch dieser Ansicht. Man argumentiert so: Die Unternehmen stellten niemand ein, weil sie mangels Nachfrage schon heute ihre Produkte kaum verkaufen könnten. Die Nachfrage sei so gering, weil die Menschen zu geringe Einkommen hätten. Höhere Löhne sollen Abhilfe schaffen: Das bedeute höhere Einkommen, die zu mehr Konsum, also zu mehr Nachfrage führten. Folglich müssten die Unternehmen mehr produzieren und dafür neue Mitarbeiter einstellen. Als ...

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