Joschka Fischers kleine Fluchten ins große Europa

Karl-Ludwig Günsche

Von Karl-Ludwig Günsche

Fr, 12. März 2004

Kommentare

Dass sich der Außenminister von seiner Kerneuropa-Idee verabschiedet, hat womöglich mit seinem Frust über Schröder zu tun.

Es ist ja nicht so, dass Joschka Fischer faul geworden wäre. Im Gegenteil: Die Zahl seiner Gesprächspartner aus aller Welt bewegt sich Woche für Woche in gewohnter Höhe. Aber, so sagen führende Koalitionspolitiker irritiert, "irgendwie ist es eigenartig still geworden" um den Bundesaußenminister. Hinter verschlossenen Türen habe er vor der Hamburg-Wahl zwar deutlich über schwarz-grüne Gedankenspiele einiger seiner Parteifreunde gegrummelt. "Aber sonst war in der letzten Zeit weder in der Innen- noch in der Außenpolitik viel von ihm zu hören", wundert sich einer seiner Koalitionspartner.

Selbst der dramatische Schwenk, den er vor zwei Wochen in der ...

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