Pragmatismus in Peking

Harald Maass

Von Harald Maass

Fr, 12. März 2004

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Stärkung der Menschenrechte, Schutz des Eigentums: China bewegt sich nicht nur wirtschaftlich.

Als Mao vor einem halben Jahrhundert die Volksrepublik China ausrief, galt privates Eigentum als gesellschaftliches Übel. Heute umarmt das Land seine Kapitalisten: Erstmals soll der Besitz von Privateigentum verfassungsrechtlich geschützt werden. Parallel dazu ändert sich auch das starre politische System.

Für Millionen von Chinesen, die im eigenen Auto zur Arbeit fahren und ihre Eigentumswohnung abbezahlen, bleibt alles gleich. Private Unternehmer und Firmen, die rund die Hälfte von Chinas Wirtschaft ausmachen, waren bereits durch Gesetze geschützt. Und doch ist der symbolische Verfassungszusatz ein weiterer Hinweis auf die Zukunft des Landes: Staat und ...

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