PRESSESTIMMEN

dpa

Von dpa

Sa, 17. Oktober 2020

Pressestimmen

Bittere Nachricht

Zu den Wahl-Umfragen in Baden-Württemberg meint die "Stuttgarter Zeitung":

"Die Kultusministerin erscheint abgeschlagen. Für sie ist das bitter, denn zuletzt hatte sie Grund zur Zuversicht. (...) Wichtiger noch: Nach langer Zeit erschien die CDU geeint, was auch daran lag, dass der von Eisenmann um die Spitzenkandidatur gebrachte Landesparteichef Thomas Strobl auf Querschüsse verzichtete. Diese Kraft zur Selbstkontrolle ist in der neuen Geschichte der Landes-CDU ein rares Gut."

Ein anderer Präsident

Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" kommentiert die Politik des französischen Präsidenten:
"Sechs Monate nach der Ankündigung, er müsse sich neu erfinden, offenbart Macron jetzt, wie sehr die Pandemie ihn verändert hat. Der als liberaler, proeuropäischer Reformer gewählte Präsident hadert mit der ‚Gesellschaft freier Individuen‘, an die ‚wir uns schrittweise gewöhnt hatten‘. Er sucht Hoffnung darin, ‚dass wir wieder lernen, eine Nation zu sein‘. Die Franzosen müssten sich stärker solidarisch mit ihren Mitbürgern zeigen."