Kommentar

Schröder sollte nicht Aufsichtsratsmitglied des russischen Ölkonzerns Rosneft werden

Bernd Kramer

Von Bernd Kramer

Do, 17. August 2017

Kommentare

BZ Plus Ist es gut, wenn mit Gerhard Schröder ein ehemaliger deutscher Bundeskanzler und nach wie vor für die SPD politisch aktiver Mann Aufsichtsratsmitglied des russischen Ölriesen Rosneft wird?

Eines Konzerns also, der wie kaum ein anderes Unternehmen die Nähe zum Kreml und Staatschef Wladimir Putin verkörpert. Nein. Als öffentliche Person muss Schröder höheren ethischen Prinzipien gerecht werden als ein Privatmann.

Es stimmt. Gerhard Schröder hat wie jeder andere deutsche Rentner das Recht, einer Beschäftigung seiner Wahl nachzugehen. Dazu zählt die Übernahme von Aufgaben in der Wirtschaft. Es liegt auch nichts Anstößiges darin, dass Unternehmen Ex-Minister, frühere Staatssekretäre oder abgewählte Regierungschefs nach einer gewissen Übergangsfrist wegen ...

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