Weltmeister Schröder?

Martin Halter

Von Martin Halter

Di, 02. Juli 2002

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Der Erfolg bei der Fußball-WM sorgt für Jubel und verbessert die Wahlchancen des Kanzlers.

Wenn Helmut Kohl zu einem Endspiel flog, um Bertis Buben abzuklatschen und ihre deutsche Tugenden für seine Sparpolitik zu reklamieren, nahm er selbstredend die Regierungsmaschine: Wo Deutschland rackerte und feierte, war er mittendrin. Auch Gerhard Schröder geht dem Schweiß der Edlen nicht eben aus dem Weg. Er weiß: In kollektiver Not und Freude halten die Deutschen es meist mit der Regierung.

Er weiß freilich auch, dass das Volk empfindlich reagiert, wenn seine Repräsentanten auf Staatskosten feiern, und so haben etliche Minister ihr Privatvergnügen flugs in eine nationale Ehrenpflicht umgedeutet. Der Wahlsieg, wiegelt Stallwächter Joschka Fischer ab, liege "nicht in den Händen von Kahn und Völler"; schon morgen beginne ...

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