Tanzschule

Das unvergleichliche Engagement ist erwähnenswert

Eva von Götz, Yvonne Dietmeier

Von Eva von Götz, Yvonne Dietmeier (Freiburg)

Mi, 25. März 2020

Leserbriefe

Zu: "Mit freundlicher Zielstrebigkeit", Porträt von Annette Hoffmann (Kultur, 5. März)
Einige der von Annette Hoffmann im Artikel angesprochenen Dinge haben sich uns nicht erschlossen, wohingegen wir andere, wichtige Aspekte gänzlich vermissen. Den Satz, "Es ist kein Geheimnis, dass sich nicht alle Tanzschaffenden der Stadt bei bewegungs-art heimisch fühlen", konnten wir weder in den Zusammenhang mit dem von Kohlmeyer geführten Verein Jugend-pro-arte bringen, noch war uns klar, warum beziehungsweise mit welcher Begründung anscheinend einige von Freiburgs Tanzschaffenden dieser Konzeption von Tanz skeptisch gegenüber stehen. Dies wird von der Autorin nicht begründet.

Viel eher hätten wir es erwähnenswert gefunden, dass Chantal Kohlmeyer es schafft, mit unvergleichlichem Engagement ihre besondere Vision von Kultur- und vor allem von Tanzschaffen zu verwirklichen. Wir empfinden es als außerordentlich wertvoll, dass Frau Kohlmeyer in ihrem Schaffen mit Kindern und Jugendlichen nicht Profit oder Leistungsdenken in den Vordergrund stellt. Sie schafft es, dass Kinder und Jugendliche in den Projekten des Vereins nicht nur vorgegebene Tanzschritte einüben, sondern sich intensiv über Monate mit aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen (zum Beispiel "Was macht die Technisierung mit den Menschen?" im Stück "Suche Mensch") auseinandersetzen.

Eva von Götz, Yvonne Dietmeier, Freiburg