Iran und USA

Den Mitmenschen in Liebe die Hand reichen, ist der erste Schritt

Martin Klipfel

Von Martin Klipfel (Schopfheim)

Mi, 15. Januar 2020

Leserbriefe

Zu: "Furcht vor Krieg in Nahost nach Tötung eines Generals", Agenturbeitrag (Politik, 4. Januar)

Das, was jetzt geschieht, wird sich auf jeden Fall eine Weile hochschaukeln, aber nicht zum Weltuntergang führen. Was gerade geschieht, ist aber dennoch gut. Ja, das ist für gewisse Herrschaften, die an einer neuen Weltregierung basteln, gut so. Kriege sind ja schließlich nur das Schmieröl der Wirtschaft oder auch ein bewährtes Ablenkungsmanöver. Ein Ablenkungsmanöver, damit die Bürger den Zerfall des Weltfinanzsystems nicht mehr sehen können.

Jetzt schreit, weil der Trump einen Top-Terroristen das Lebenslicht ausgeblasen hat, die westliche Welt auf. Ist das nicht komisch? Ist es nicht so, dass seit geraumer Zeit, nach gewissen Vorfällen im Iran, genau diese Gutmenschen nach Krieg gegen den Iran schreien? Wieso wird Trump, obwohl er jetzt mit einer Maßnahme genau das getan hat, was von ihm schon lange gefordert wurde, so hart attackiert? Und wieso wurde der letzte Präsident Obama bei der Ermordung von Osama bin Laden als Held gefeiert? Zwei Top-Terroristen sind nun weg, aber das wird die Welt nicht befrieden.

Damit wir uns richtig verstehen: Ich bin kein Fan von Trump, aber auch nicht von anderen Regierungsoberhäuptern, die sich mit Mord- und Totschlag beschäftigen und dann auch noch meinen, dass sie über Leichenbergen einen Weltfrieden erschaffen können. Dieser Friede, der lediglich in eine neue Weltordnung mündet, ist trügerisch, denn am Ende verlieren die Menschen ihre Freiheit, ihre Rechte und ihre Menschenwürde.

Aber wie können wir wahren Frieden erschaffen? Nun, die Lösung ist nur einen Gedankensprung entfernt. Dieser Friede beginnt bei Ihnen, bei Ihrer Familie und in Ihrem Bekannten- und Verwandtenkreis. Fangen Sie genau da an, denn wenn Sie sich da für den Frieden einsetzen, sprich aufhören, gewisse Mitmenschen zu hassen, beziehungsweise auch anfangen, Streitereien zu beenden und danach diesen Mitmenschen in Liebe die Hand reichen, dann ist das der erste Schritt in die richtige Richtung. Dann wird sich nach und nach auch die Welt zum Guten wenden. Martin Klipfel, Schopfheim