Verkehrspolitik

Es kann nur der Ausbau des Bahn- und Busverkehrs in Betracht gezogen werden

Wolfgang Lublow

Von Wolfgang Lublow (Ehrenkirchen)

Sa, 13. Juli 2019

Leserbriefe

Zu: "Ohne langfristige Strategie", Leitartikel von Franz Schmider (Politik, 2. Juli)

Herr Schmider hat im genannten Leitartikel sehr klar die Versäumnisse des Verkehrsministeriums der letzten Jahrzehnte aufgeführt. Wenn man zehn oder 20 Jahre lang die morgendlichen Staumeldungen anhört, müsste eigentlich jedem, der halbwegs denken kann, ein Licht aufgehen. Man müsste versuchen, die wiederkehrenden Stauschwerpunkte zu analysieren und daraus Schlüsse zu ziehen.

Sollte tatsächlich ein Beweggrund sein, CO2 zu reduzieren, kann doch nur der Ausbau des Bahn- und Busverkehrs sowie der Ausbau der Radwege in Betracht gezogen werden. Aber Alexander Dobrindt (CSU) fällt nichts anderes ein, als eine fragwürdige Mautlösung zu konzipieren, wobei viele Bürger von Beginn an diesem Konstrukt skeptisch gegenüber standen.

54 Millionen Steuergeld! Ein Industriebetrieb mit einem solchen Geschäftsführer müsste längst Konkurs anmelden, und ihm die fristlose Kündigung aussprechen. Zur Entschärfung des Verkehrskollapses hat Andreas Scheuer (CSU) die super Idee, E-Roller, autonomes Fahren, Drohnen und Motorrad zu favorisieren, statt endlich die Autoindustrie zu verpflichten, kein Auto mit einem Verbrauch von über sechs Litern pro 100 Kilometer zuzulassen. Wolfgang Lublow, Ehrenkirchen