Waldaufbau für den Klimawandel

Silvia Faller

Von Silvia Faller

Sa, 29. September 2012

Merdingen

Der Schachenwald in Merdingen wird reicher an Baumarten.

MERDINGEN. Wer Merdingen hört, denkt nicht gleich an Wald, sondern an Weinreben. Aber dennoch besitzt die Gemeinde in drei Distrikten Wald mit einer Gesamtfläche von 220 Hektar. 194 Hektar davon entfallen auf den Schachenwald, der sich nordwestlich vom Merdinger Gewerbegebiet bis über die Gemarkungsgrenze zu Wasenweiler erstreckt und wie der Schallstadter Mooswald zum FFH-Gebiet "Breisgau" gehört.

Der Merdinger Schachenwald ist jedoch durch eine andere Baumgesellschaft geprägt. Hier fehlt die Eiche. Allenfalls einzelne Exemplare macht Martin Ehrler, Förster im Revier "March", in dessen Zuständigkeit der Merdinger Wald seit 2008 liegt, im Schachenwald aus. "Die Eiche könnte hier auch gut wachsen, aber sie muss gepflanzt werden, braucht Schutz vor Wildverbiss und Pflege", erklärt er. In der Praxis heißt das, dass jungen Eichen mit Kunststoffröhren zu versehen sind, damit Rehe sie nicht abknabbern und dass die Kulturen regelmäßig von Stauden, ...

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