BZ-Umfrage

Was halten Gemeinden im Hexental und am Batzenberg von kostenfreien Kitas?

Andrea Gallien, Nikola Vogt

Von Andrea Gallien & Nikola Vogt

Fr, 18. Januar 2019 um 13:24 Uhr

Merzhausen

BZ-Plus Die BZ hat sich in den Rathäusern in Ehrenkirchen, Schallstadt, Merzhausen, Ebringen und Pfaffenweiler zu dem Vorstoß der Landes-SPD umgehört und folgendes Echo erhalten.

Müssen Eltern künftig keine Gebühren mehr für Krippe und Kita zahlen? Dieses Thema wird wieder diskutiert, seit die Landes-SPD ein Volksbegehren für kostenlose Kinderbetreuung gestartet hat. Die Breisgau-Redaktion hat in den hiesigen Gemeinden nachgefragt, was eine für Eltern kostenfreie Kinderbetreuung vor Ort für finanzielle Auswirkungen hätte und mit welchem Mehrbedarf an Plätzen und damit an zusätzlichen Betreuungseinrichtungen in den Kommunen gerechnet wird.

Ebringen
In der Kita Don Bosco in Ebringen gibt es derzeit sieben Gruppen, zwei für Kinder unter drei Jahren (U 3-Betreuung), fünf für Kinder über drei Jahren (Ü 3-Betreuung). Die Kita wird getragen von der katholischen Kirche. Die politische Gemeinde hat sich laut Hauptamtsleiter Daniel Moll 2017 an dem Betriebskostendefizit von 750 000 Euro mit 650 000 Euro beteiligt, für den Haushalt 2019 sind 850 000 Euro eingeplant, auch, weil die Kita ausgebaut und mehr Personal eingestellt worden ist.

"Wir können derzeit alles abdecken." Daniel Moll, Ebringen 40 Prozent der Ebringer Kinder unter drei Jahren werden in den beiden Kita-Gruppen und außerdem in der Kindertagespflege von drei Tagesmüttern betreut. Eine Warteliste gibt es nicht, "wir können derzeit alles abdecken", sagt Daniel Moll. Er geht nicht davon aus, dass sich die Zahl der zu betreuenden Kinder deutlich erhöhen wird, wenn keine ...

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