Wie war ihr erster Schultag?

Andrea Gallien

Von Andrea Gallien

Fr, 16. September 2011

Merzhausen

Wie war ihr erster Schultag und was ist aus der Grundschulzeit in Erinnerung geblieben ? Eine Umfrage bei Schulleitern von Merzhausen bis Mengen.

HEXENTAL/BATZENBERG. Für viele ist es ein unvergesslicher Tag, der Tag der Schuleinführung. In dieser Woche erleben ihn jede Menge Jungen und Mädchen in den Gemeinden rund um Schönberg und Batzenberg. Auch Schulleiterinnen und Schulleiter waren einmal klein und sahen mit Aufregung dem ersten Schultag entgegen. Die Breisgauredaktion hat bei ihnen nachgefragt, was ihnen von ihrer Einschulung und der Grundschulzeit in Erinnerung geblieben ist.

EVA RAAB

Schulleiterin der Franz-Xaver-
Klingler Schule in Wittnau:
Sie war nicht so prall gefüllt wie die meisten heute, aber die Schultüte, die Eva Raab 1955 zur Schuleinführung in ihrer Heimatstadt Köln bekam, war für sie etwas ganz besonderes. "Ich fand sie einfach ganz toll und habe es bedauert, dass es so etwas nur einmal im Leben gibt." Sehr aufgeregt sei sie gewesen, erinnert sich Eva Raab, auch, weil sie den Schulleiter als Klassenlehrer bekam und von den 44 Klassenkameraden nur ein Kind kannte. Mit dem Griffel hat Eva Raab auf der Tafel schreiben gelernt. Schade fand sie nur, dass alles, was sie mühsam geschrieben hatte, gleich wieder ausgewischt wurde. Aus Lehrerinnensicht sagt sie heute, die Tafel habe auch Vorteile gehabt, was falsch war, konnte gleich wieder beseitigt werden. Eine Herausforderung war dann das Schönschreibheft, das es neben der Tafel ab der zweiten Klasse gab. Eva Raab hat gerne viel gelesen und Mathe sehr geschätzt, aber vor allem mochte das Handarbeiten. Gehäkelt hat sie in der Schule und zu Hause und ab und zu auch auf dem Heimweg, der weit über einen Kilometer lang war. Bis zu einer Stunde hat sie nach Hause gebraucht, unterwegs gehäkelt, mit Freundinnen geplaudert oder einfach auf der Bank ein Päuschen gemacht – "meine Mutter hatte das eingeplant".

GERD GÜNTHER

Leiter der Grund- und
Werkrealschule Ehrenkirchen:
Im Alter von sechs Jahren wurde Gerd Günther 1982 eingeschult in Grißheim bei Neuenburg. Gewohnt hat er damals in Steinenstadt. Weil aber sein Heimatort nicht genug ...

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