"Es wäre der Königsweg, wenn..."

Gabriele Babeck-Reinsch

Von Gabriele Babeck-Reinsch

Sa, 01. Februar 2014

Müllheim

BZ-INTERVIEW mit Bürgermeisterin Siemes-Knoblich zur ihrer Verhandlungstaktik bei der Bahn und das Interesse an der Tieflage.

MÜLLHEIM. Beim Bahnausbau am Oberrhein ist die Nachrichtenlage komplex und teilweise widersprüchlich. Um die Kommunalpolitiker in Müllheim und Auggen auf einen Informationsstand zu bringen, fand gerade ein gemeinsames Treffen statt. BZ-Redakteurin Gabriele Babeck-Reinsch sprach mit Bürgermeisterin Astrid Siemes-Knoblich, damit auch die Öffentlichkeit weiß, wie die Dinge stehen.

BZ: Frau Siemes-Knoblich, die Gemeinderatsgremien von Müllheim und Auggen haben sich vor nicht allzu langer Zeit nichtöffentlich getroffen, um sich über die Bahn zu unterhalten. War dies eine gemeinsame Gemeinderatssitzung?
Siemes-Knoblich: Im eigentliche Sinne nicht. Wir haben die Gemeinde- und Stadträte zusammengerufen für einen Erfahrungsaustausch, um sie auf einen gleichen Wissensstand zu bringen. Es war ein Arbeitsgespräch, es wurden keine Entscheidungen getroffen und keine neuen Sachverhalte diskutiert. Dabei haben wir auch über die Planvariante des Bürger-Bündnis gesprochen. Wir waren uns einige, dass sie der Königsweg wäre, wenn sie denn realisierbar wäre. Aber: Bürgermeister Deutschmann und ich wissen seit Herbst 2013, dass wir für die Tieflage keinerlei politischen Rückhalt haben. Die große Crux ist zudem, dass das Bürgerbündnis immer noch so wenige Mitglieder ...

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