Im Widerstand auf Dauer vereint

Dorothee Philipp

Von Dorothee Philipp

Mi, 25. April 2012

Müllheim

Seit der Katastrophe im japanischen Fukushima protestieren jeden Montag Markgräfler Bürger gegen die Atomkraft und Fessenheim.

MÜLLHEIM. Wie viele Montags-Mahnwachen es nun schon waren, hat noch keiner genau gezählt. Tatsache aber ist, dass seit der ersten am 14. März 2011 jeden Montag vor der Müllheimer Sparkasse eine Protestveranstaltung für die Abschaltung des Atomkraftwerks (AKW) in Fessenheim stattgefunden hat. Der Widerstand gegen die Atomkraft vor der Haustür hat im deutsch-französischen Aktionsbündnis "Fessenheim stilllegen. Jetzt" eine organisatorische Form gefunden.

"Am Sonntag, 13. März 2011, als die Meldungen aus Japan immer dramatischer wurden, habe ich gedacht, wir müssen was machen, um unsere Betroffenheit und unser Mitgefühl mit den Menschen in Japan zum Ausdruck zu bringen", erinnert sich die grüne Stadt- und Kreisrätin Dora Pfeifer-Suger an die Anfänge der Bewegung. Denn mit dem maroden AKW Fessenheim vor der Tür sei ein atomarer Gau in der Region ebenso möglich. Sie habe damals verschiedene Leute angerufen, unter ihnen Uli Rodewald vom Friedensrat, Martin Richter von der Arbeitsgemeinschaft Umweltschutz Markgräflerland (AGUS), die Linke, ...

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