Kernkraft

Wie gefährlich war der Fessenheim-Störfall 2014 wirklich?

Alexander Huber

Von Alexander Huber

So, 10. April 2016 um 10:50 Uhr

Müllheim

Konnte die Not-Abschaltung nicht ausgelöst werden? Wieso wurde Borsäure eingesetzt? Gibt es Risse im Druckbehälter? Das Atomkraftwerk Fessenheim produziert jede Menge Fragezeichen.

Vor zwei Jahren ereignete sich im Atomkraftwerk Fessenheim ein Störfall, der erst vor wenigen Wochen bundesweit für Schlagzeilen sorgte. Die Aufregung zum jetzigen Zeitpunkt erscheint ein wenig merkwürdig, denn den regionalen Beobachtern des umstrittenen Kraftwerks waren die Vorgänge um den 9. April 2014 bekannt.

Auf der anderen Seite sind bis heute wichtige Fragen offen. Für das Aktionsbündnis "Fessenheim stilllegen. Jetzt!" mit Sitz in Müllheim gibt es reichlich Gründe, an verschiedenen Fronten den Widerstand neu zu mobilisieren.

Wie dramatisch war der Störfall am 9. April 2014 im Reaktorblock 1 des AKW Fessenheim?
Wer nicht nur auf schnelle Antworten und platte Parolen pro oder kontra Kernkraft aus ist, wird feststellen, dass diese Frage nach jetzigem Kenntnisstand nur sehr schwer zu beantworten ist. Der Eindruck, der in der von Süddeutscher Zeitung und WDR ausgelösten ...

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