Elsass

Was passiert mit dem Giftmüll in der Deponie Stocamine bei Mulhouse?

Sebastian Wolfrum

Von Sebastian Wolfrum

Do, 28. März 2019 um 10:20 Uhr

Elsass

BZ-Plus Frankreich will prüfen, ob Giftmüll aus der Deponie Stocamine doch geborgen werden kann. Bislang wurde von Endlagerung gesprochen. Kritiker haben Angst vor einer Verseuchung des Grundwassers.

Unter der Erde bei dem französischen Örtchen Wittelsheim, nicht weit von Mulhouse, liegt der Giftmüll vergraben. In 500 Meter Tiefe sind 42.000 Tonnen in einem ehemaligen Kalibergwerk gelagert. Doch das frühere Bergwerk gilt vielen als falscher Ort für die Sondermülldeponie, die unter dem Namen Stocamine betrieben wird. Das Gestein bewegt sich, Wasser dringt ein. Naturschützer aus Deutschland und Frankreich haben große Sorgen – das giftige Material bedrohe das Grundwasser. Die Deponie am Oberrhein sei eine Gefahr für eines der größten Trinkwasserreservoirs Europas.
Hintergrund: Giftmülldeponie Stocamine gefährdet das Grundwasser (BZ-Plus)
Bislang war die französische Haltung, den Giftmüll trotz aller Bedenken in der alten Mine zu belassen. Tausende ...

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