Bewusst missverstanden

Inge Günther

Von Inge Günther

Di, 06. November 2012

Ausland

Palästinenserpräsident Abbas gab ein mutiges Interview zur heiklen Flüchtlingsfrage.

Das palästinensische Flüchtlingsproblem ist für Israelis ein angstbesetztes Thema. Sie befürchten, dass sich dahinter der Anspruch von Millionen Flüchtlingen verbirgt, irgendwann nach Jaffa, Haifa und andere Orte zurückzukehren, die heute israelisch sind. Es wäre das Ende des jüdischen Staates. Mit einem Fernsehauftritt in Israel hat Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas versucht, diesen Ängsten zu begegnen. Ausgelöst hat er damit eine höchst kontroverse Debatte.

Safed ist ein altertümliches Städtchen in idyllischer Berglage, hoch im israelischen Norden. Bis zur Staatsgründung Israels lebten dort viele Araber, zum Beispiel die Familie von Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas. Im Krieg von 1948 floh sie, so wie viele. Abbas war damals 13 Jahre alt. Er teilt das Flüchtlingsschicksal von über vier Millionen ...

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