Argentinischer Kardinal

Franziskus: Promovierte der neue Papst in Freiburg?

Sandra Weiss und AFP

Von Sandra Weiss & AFP

Mi, 13. März 2013 um 20:28 Uhr

Ausland

Mit Jorge Bergoglio kommt zum ersten Mal ein Papst aus Lateinamerika. Bereits beim letzten Konklave 2005 war der argentinische Jesuit der stärkste Kontrahent Joseph Ratzingers gewesen. In den 80er-Jahren promovierte er womöglich in Freiburg.

Eigentlich hätte er Chemielaborant werden sollen. Dann überlegte es sich Jorge Mario Bergoglio noch einmal anders und ging mit 21 Jahren ins Seminar. Er fühlte sich zu den Jesuiten hingezogen, die gleichzeitig den progressivsten Flügel der katholischen Kirche verkörperten und den intellektuell brillantesten. Dem Sohn eines italienischen Eisenbahnarbeiters und einer Hausfrau aus einem Vorort von Buenos Aires öffnete sich im Seminar von Villa Devoto eine neue Welt. Gleichzeitig blieb er seinen volkstümlichen Wurzeln stets treu. Schon als er längst Bischof war, in den 90er Jahren, fuhr er noch mit der U-Bahn zur Arbeit, lebte in einem schlichten Appartement und diskutierte in den Arbeitervorstädten von Buenos Aires leidenschaftlich über Fußball. Mit Eminenz wollte der 76-Jährige nie angeredet werden, Vater Bergoglio war ihm lieber.

Bergoglio ist kein Charismatiker, ...

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