Katholische Kirche

Was sagt ein Jesuit zum Missbrauch-Bericht der UN?

Julius Müller-Meiningen

Von Julius Müller-Meiningen

Di, 11. Februar 2014 um 00:00 Uhr

Ausland

Jesuitenpater Hans Zollner äußert sich im BZ-Interview zum Umgang mit sexuellen Missbrauch mit Kindern in der katholischen Kirche. Zollner zeigt sich über die Forderungen der UN verwundert.

In der vergangenen Woche hat der UN-Kinderrechtsausschuss die katholische Kirche wegen ihres Umgangs mit den Hunderten von Missbrauchsfällen in ihren Reihen gerügt. Julius Müller-Meiningen sprach darüber mit Hans Zollner von der päpstlichen Gregoriana-Universität in Rom.

BZ: Sind Sie von der Schärfe des UN-Berichts überrascht, der dem Heiligen Stuhl weiterhin schwere Versäumnisse im Hinblick auf sexuellen Missbrauch von Kindern attestiert?
Zollner: Der Heilige Stuhl hat vierzehn Jahre nicht die geforderten Berichte geliefert, insofern wussten alle, dass es unangenehm werden würde. Auch mit Enttäuschungen und berechtigtem Ärger wurde gerechnet. Am Anfang des Berichts ist der Ton: Ihr ...

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