Israel

I: Tagebuch einer Erkundungsreise

Thomas Fricker

Von Thomas Fricker

Sa, 13. Dezember 2008 um 00:09 Uhr

Ausland

Die Entwicklung des Staates Israel ist eine Erfolgsgeschichte – und eine Geschichte voller Gewalt. BZ-Redakteur Thomas Fricker ist durch ein Land gereist, das nicht aufgeben will. Seine Eindrücke von Israel und seinen Bewohnern hat er in einem Tagebuch festgehalten.

Darf das Tagebuch über eine Reise durch Israel in Frankfurt beginnen? Wenn am Anfang ein Gespräch mit Igal Avidan steht, vielleicht schon. Der israelische Journalist und Autor erzählt die Geschichte vom Verschwinden der Grünen Linie aus Israels Karten. Die Grüne Linie, sagt Avidan, markiere Israels Grenzen vor dem Sechs-Tage-Krieg 1967. Damals eroberte Israel den Gazastreifen, das Westjordanland, die Golanhöhen und die Sinai-Halbinsel. Wenig später habe der Arbeitsminister angeordnet, die alte Grenze aus sämtlichen offiziellen Landkarten Israels zu tilgen.

Was auch geschah. Zwar wurde der Sinai längst wieder zurückgegeben und der Gazastreifen inzwischen geräumt. Dennoch weiß seitdem niemand mehr, der mit dem Finger auf der Landkarte fährt, ob er sich auf israelischem Territorium, palästinensischem Gebiet, von Palästinensern ...

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