Ukraine

Die Lage in Kiew gerät völlig außer Kontrolle

Moritz Gathmann

Von Moritz Gathmann

Fr, 21. Februar 2014 um 07:11 Uhr

Ausland

Scharfschützen auf beiden Seiten: Die Konfrontation auf dem Maidan-Platz in Kiew zwischen Polizei und Regierungsgegnern wird gewalttätiger und blutiger.

Es ist neun Uhr morgens am Donnerstag, als in Kiew die Grenze überschritten wird. Die Grenze, das sind Barrikaden aus Steinen, aus brennendem Holz und Autoreifen. Diese Grenze verläuft seit dem blutigen Dienstag quer über den Maidan-Platz und trennt Polizeieinheiten und Demonstranten voneinander. Auf dem Platz selbst war es nicht friedlich geblieben seit dem Dienstag, aber es schien eine gewisse Routine zwischen den Parteien zu geben: Demonstranten werfen mit Steinen und Molotowcocktails, Polizisten antworten mit Blendgranaten und Wasserwerfern. In der Nacht zum Donnerstag, nachdem der Präsident und die Oppositionsführer eine Waffenruhe erklärt hatten, war es sogar etwas ruhiger geworden.

Warum aber stürmen am Donnerstag die Maidan-Aktivisten über die Barrikaden hinweg auf die Polizisten zu? Sind es Radikale, die zum Sturm antreiben? Haben sich die Demonstranten ...

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