Japans Atomlobby wird nervös

Angela Köhler

Von Angela Köhler

Fr, 11. Juli 2014

Ausland

Drei Jahre nach der Katastrophe von Fukushima gestaltet sich die Rückkehr zur Atomkraft schwieriger als gedacht.

Es ist Japans erster Sommer der neuen Zeitrechnung ohne Atomstrom. Zum ersten Mal seit der Akw-Katastrophe von Fukushima bleibt der fernöstliche Industriestaat während der gesamten Hitzeperiode nuklearfrei. Obwohl die Atomlobby und Japans Regierung massiv für die Kernenergie kämpfen, freuen sich die Gegner zumindest über diesen Etappensieg. Überraschenderweise lässt sich die neue Nukleare Regulierungsbehörde (NRA) vom Druck der einflussreichen Nuklear-Befürworter, die auf schnelle Genehmigungen für das Wiederanfahren ihrer Akw drängen, offenbar wenig beeindrucken. Die Experten überprüfen alle Anlagen akribisch und lehnen es ab, die Reaktoren "zügig" in Gang zu setzen.

Die Rückkehr zur ...

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