Schlepper

Libyer wird vom Menschenschmuggler zum Helfer Europas

Julius Müller-Meiningen

Von Julius Müller-Meiningen

Do, 14. September 2017 um 00:00 Uhr

Ausland

BZ Plus Einer der bisher berüchtigtsten Menschenschmuggler in Libyen hält inzwischen Afrikaner von der Mittelmeerüberquerung ab. Dahinter steckt eine Geschichte.

Der libysche Warlord Ahmed Dabashi kassiert dafür, dass er Flüchtlinge von der Überfahrt abhält. Sie nennen ihn al-Ammu, den Onkel. Als er vor Jahren noch auf der Suche nach Gelegenheitsjobs auf dem Markt von Sabratha herumlungerte, fragte Ahmed Dabashi stets: "Onkel, hast du mal eine Zigarette?" Der Spruch wurde zu seinem Spitznamen. Doch sonst hat Dabashi kaum noch etwas mit dem kleinen Jungen von damals gemein. Der Libyer ist einer der berüchtigten Schlepperbosse, die an der Küste Libyens operieren. Inzwischen schicken Dabashi und seine Söldner die Flüchtlinge aber ...

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