Jerusalem als Hauptstadt

Trump ergreift Partei – und erfüllt Wahlkampfversprechen

Frank Herrmann

Von Frank Herrmann

Do, 07. Dezember 2017 um 00:00 Uhr

Ausland

BZ Plus Jerusalems Status ist eine hochexplosive Frage im Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern. Jetzt erkennt Trump Jerusalem als Israels Hauptstadt an. Die arabische Welt ist empört.

Es ist ein Alleingang mit unabsehbaren Konsequenzen. Doch noch bevor ihn Donald Trump am Mittwoch verkündete, gaben sich seine Ratgeber alle Mühe, die Tragweite des Soloritts herunterzuspielen. Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen und die US-Botschaft aus Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen, beides ändere nichts an den Leitlinien amerikanischer Nahostpolitik, betonten sie schon wenige Stunden vor Trumps mit Spannung erwarteter Rede bei einem Hintergrund-Briefing im Weißen Haus. Washington bleibe einer Zwei-Staaten-Lösung verpflichtet. Den endgültigen Status Jerusalems zu regeln sei Sache von Friedensverhandlungen.

Trump, so die Berater, die nach den Regeln der Administration nicht beim Namen genannt werden dürfen, bestätige nur, was längst Realität sei. Jerusalem sei nun mal die Kapitale Israels, die wichtigsten Institutionen des Staates hätten dort ihren Sitz, mit dem ...

BZ Plus-Artikel

Einfach registrieren und Sie können pro Monat 20 Artikel kostenlos lesen - inklusive BZ Plus!

Gleich können Sie weiterlesen!

Exklusive Vorteile:

  • 20 Artikel pro Monat kostenlos – einschließlich BZ Plus
  • Qualitätsjournalismus aus Ihrer Heimat
  • An 18 Standorten in Südbaden – von 150 Redakteuren und 1500 freien Journalisten
  • Verwurzelt in der Region. Kritisch. Unabhängig.
  • Komfortable Anzeigenaufgabe und -verwaltung
  • Weitere Dienste wie z.B. Nutzung der Kommentarfunktion

* Pflichtfelder

Anmeldung

* Pflichtfelder

Meine BZ