Vogesen

Vittel-Quelle droht wegen intensiver Nutzung zu versiegen

Stefan Brändle

Von Stefan Brändle

Di, 14. August 2018 um 15:23 Uhr

Südwest

BZ-Plus In dem ehemaligen Heilbad in den Vogesen streiten sich der Lebensmittelkonzern Nestlé und die Einwohner um die Nutzung der örtlichen Wasserquellen. Wegen der massiven Förderung könnte das Mineralwasser bald knapp werden.

Vittel ist ein Mineralwasser. Vor allem aber ist Vittel ein hübscher Fleck in den Vogesen, der auf einem flüssigen Schatz sitzt. Seit Mitte der 19. Jahrhunderts lebt der Ort von seinem natürlichen Reichtum aus bis zu 300 Meter Tiefe. In der Epoche des Art Deco war Vittel ein Heilbad mit wuchtigen Hotels, Palästen und Casinos. Heute stehen sie oft leer und verströmen nur noch den Charme verflossener Zeiten. Umso reger wird heute das "natürliche Mineralwasser" getrunken.

Ein Sattelschlepper nach dem anderen verlässt das Betriebsgelände von Nestlé Waters, der die Marke Vittel seit 1992 gehört. Rund eine Million Plastik- und Glasflaschen verlassen ...

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