Israel

In Aschkelon leben die Menschen seit Jahren im palästinensischen Raktenhagel

Inge Günther

Von Inge Günther

Fr, 16. März 2012

Ausland

In Aschkelon, Israel, ist der Alarmzustand Alltag. Seit Jahren leben die Menschen hier im palästinensischen Raketenhagel.

Die Kinder klammern. Nicht nur der vierjährige Ben, auch seine älteren Schwestern Mischi und Schiras hängen an der Mutter wie Schlingpflanzen. 22 Mal haben in der israelischen Hafenstadt Aschkelon in den vorangegangenen Tagen die Sirenen aufgeheult. Der Raketenbeschuss aus Gaza lässt auch die Kinder nicht los. Wenn das Alarmsignal ertönt, bleiben der Familie ganze 25 Sekunden, um sich aus ihrer Wohnung im achten Stock in den Sicherheitsraum zu retten, der zu jeder Etage gehört. Das kann knapp werden.

Der kleine Ben, erzählt Großmutter June Narnunski, sei am Anfang, sobald der Alarm ertönte, immer kopflos im Kreis gelaufen. Mittlerweile trabe er wie programmiert zu dem mit Stahlbeton verstärkten Sicherheitsraum. Als ob es für ihn das Selbstverständlichste der Welt sei, in Bunker zu rennen, um keine Raketen auf den Kopf zu bekommen. "Ich frage mich, was das wohl bei meinen Enkeln hinterlässt", seufzt Narnunski.

Dabei machen die Kinder es ...

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