Bilanz

10 Jahre Hartz-Reformen: Radikalkur mit Nebenwirkungen

Günther Voss /BZ

Von Günther Voss (dpa)/BZ

Do, 16. August 2012 um 00:22 Uhr

Deutschland

Im Auftrag des damaligen Kanzlers Schröder hat der ehemalige VW-Manager Peter Hartz vor zehn Jahren seine Vorschläge zur Beseitigung der Arbeitslosigkeit vorgelegt. Vor allem Hartz IV wurde für viele zum Reizwort. Eine Bilanz mit Licht und Schatten.

Die einen warnten vor der "Abrissbirne für den Sozialstaat". Für die anderen war es "die größte Arbeitsmarktreform aller Zeiten". Als die Vorlage für die Hartz-Reformen vor zehn Jahren, am 16. August 2002, im Französischen Dom in Berlin geboren wurde, versank Deutschland gerade in der Jahrhundertflut: Viele werteten dies als schlechtes Omen für das, was die "Kommission zum Abbau der Arbeitslosigkeit und zur Umstrukturierung der Bundesanstalt für Arbeit" in einem feierlichen Akt als Rezept für ein neues deutsches Jobwunder präsentierte.

Die vollmundige Botschaft des damaligen Kommissionsvorsitzenden und VW-Managers Peter Hartz ...

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