Mainz

Die Firma Neger will sich keinen Rassismus vorwerfen lassen

Marion Mück-Raab

Von Marion Mück-Raab

Mi, 18. Februar 2015

Deutschland

Die halbe Stadt steht kopf: Das Mainzer Bauunternehmen möchte sein hoch umstrittenes Logo, das die Stilisierung eines schwarzen Menschen zeigt, behalten.

Er hängt in Mainz an beinahe jedem Baugerüst – der Neger. Ein dicklippiger schwarzer Bursche mit großen Ohrringen und Baströckchen. Kahlköpfig und hammerschwingend. Es ist das Logo der Baufirma Neger. Und das stilisierte Baströckchen ist eigentlich gar keins. Sagt Firmenchef Thomas Neger: Es soll ein Dach darstellen. So erklärt er gerne die Idee seines Großvaters Ernst Neger, der hat dieses Logo vor mehr als siebzig Jahren im Unternehmen eingeführt. Ernst Neger war Dachdecker. Und als singender Dachdeckermeister wurde er sogar über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Bis heute unvergessen sind seine Lieder "Humba Humba Täterä", "Rucki Zucki" oder das Nachkriegslied "Heile, heile Gänsje", das echte Mainzer bis heute zu ...

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