Eiskalte Blockade

Meinrad Heck

Von Meinrad Heck

Mo, 10. November 2008

Deutschland

Weil sich drei Atomkraftgegner im rheinland-pfälzischen Berg an die Bahngleise ketteten, muss der Castor-Transport fast zwölf Stunden auf die Weiterfahrt warten

Kurz vor Mitternacht fliegen die Funken. Ein junger Polizeibeamter hat eine Flex in der Hand und versucht ein Stück Eisen im Beton durchzutrennen. Die Polizei hat schweres Gerät an die Bahnschienen unweit des pfälzischen Dorfs Berg geschleppt. Zwei junge Männer und eine Frau haben sich dort an die Gleise gekettet. Der Castor-Transport steht seit Stunden kurz hinter der Grenze im elsässischen Lauterbourg. Die Flex hilft den Beamten auch nicht viel weiter. Zu ausgeklügelt ist das System.

Hinter den Büschen, zwischen zwei Gleisschwellen, haben zuvor Unbekannte ein metertiefes Loch gegraben, ein schweres Betonrohr eingebuddelt und die Stelle gut getarnt.

Am Tag des Castortransports geht es rasend schnell. ...

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