Wechsel im Verteidigungsministerium

"Es ist ein gefährliches Amt"

Dietmar Ostermann

Von Dietmar Ostermann

Fr, 19. Juli 2019 um 19:54 Uhr

Deutschland

BZ-Plus Annegret Kramp-Karrenbauer übernimmt die Bundeswehr. Wird das für sie ein Sprungbrett zur Macht oder zum Schleudersitz? Ein Interview mit dem Verteidigungsexperten Michael Brzoska.

Als Verteidigungsministerin wollte Ursula von der Leyen in der Bundeswehr viel ändern, doch ihre Reformen sind teilweise gescheitert. So sieht es der Verteidigungsexperte Michael Brzoska. Dietmar Ostermann sprach mit ihm über das Erbe der alten und die Aufgaben der neuen Ministerin Annegret Kramp-Karrenbauer.

BZ: Herr Brzoska, als Ursula von der Leyen 2013 Verteidigungsministerin wurde, galt sie als Reformerin in einem problembehafteten Ressort. In welchem Zustand hat sie die Bundeswehr jetzt übergeben?
Brzoska: Die Bundeswehr befindet sich weiterhin in einem großen Umbauprozess, das war schon so, als Frau von der Leyen ins Amt kam. Dieser Prozess ist nachvollziehbar, weil sich die Weltlage geändert hat. Das Personal soll aufgestockt, mehr Waffensysteme sollen geordert werden. Es gibt aber weiterhin eine gewisse Richtungslosigkeit. Frau von der Leyen hat es nicht geschafft, klar zu machen, wofür eigentlich die ...

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