Bischofskonferenz

Keine automatische Exkommunikation bei Kirchenaustritt

kna

Von kna

Do, 20. September 2012 um 14:10 Uhr

Deutschland

Der Vatikan hat gemeinsam mit den deutschen katholischen Bischöfen die Konsequenzen eines Kirchenaustritts neu geregelt. Demnach folgt auf einen Austritt nicht mehr die kirchenrechtliche Höchststrafe.

Rom billigte eine kirchliche Rechtsvorschrift, wonach der vor einer staatlichen Behörde erklärte Austritt weiterhin zum Verlust der Mitgliedsrechte in der Kirche führt. Der Zugang zu Beichte und Eucharistie ist somit den Ausgetretenen wie bisher verwehrt. Sie dürfen auch nicht Taufpate werden oder kirchliche Ämter übernehmen. Eine automatische Exkommunikation erfolgt jedoch nicht mehr.

Die neue Regelung geht aus einem am Donnerstag in Bonn veröffentlichten Dekret der Deutschen Bischofskonferenz hervor, das von den zuständigen Behörden im Vatikan ...

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