Atommüll

Streit bei der Endlagersuche

Sebastian Kaiser

Von Sebastian Kaiser

Do, 09. Februar 2012

Deutschland

Opposition kritisiert Pläne des Umweltministeriums zur Gründung eines neuen Bundesinstituts und wittert Parteipolitik.

Bis in Deutschland 2041 alle Atomkraftwerke stillgelegt sind, müssen rund 29 000 Kubikmeter hoch- und 280 000 Kubikmeter schwach- und mittelradioaktiver Atommüll eingelagert werden. Doch wohin damit? Derzeit lagern die Behälter in zentralen Zwischenlagern in Gorleben und Ahaus, im maroden Endlager Asse sowie im ostdeutschen Endlager Morsleben, das stillgelegt wird. Weitere zwölf Zwischenlager sind an den Standorten der Atomkraftwerke eingerichtet worden. Eine Möglichkeit radioaktiven Abfall endgültig unterzubringen, gibt es noch nicht. Auf der Suche nach einem geeigneten Standort will ...

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