Problemhunde

Warum streunende Tiere keine Urlaubsmitbringsel sind

Kathrin Blum

Von Kathrin Blum

Fr, 12. Juli 2019 um 13:45 Uhr

Deutschland

BZ-Plus Immer wieder bringen Touristen Tiere aus dem Urlaub mit. Vor allem Hunde aus Osteuropa erregen Mitleid – und landen dann doch im Tierheim. Experten warnen vor "Souvenirs auf vier Pfoten".

Da ist der Hund, der jeden Tag am Strand stromert und sich nach Nähe und Nahrung zu sehnen scheint. Oder jener, der vor dem Supermarkt lauert und zutraulich wird, wenn man ihm eine Scheibe Wurst abgibt. So manchen Touristen verleiten solche Begegnungen dazu, ein Tier mit nach Hause zu nehmen. Tierschützer kritisieren das.

Durch den Hundeexport werden häufig Krankheiten eingeschleppt, informiert Landestierärztekammerpräsident Thomas Steidl. Zum großen Teil handle es sich um Erkrankungen, die über Zecken oder andere blutsaugende Insekten übertragen werden, beispielsweise Leishmaniose, Borreliose oder Anaplasmose.

Das Tückische: Zwischen Infektion und Ausbruch können Wochen oder sogar Monate ...

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