Oranienburg

Bewährungsstrafe im Prozess um KZ-Tattoo

Katja Bauer

Von Katja Bauer

Mi, 23. Dezember 2015 um 00:00 Uhr

Deutschland

Im Prozess um ein öffentlich im Schwimmbad gezeigtes Nazi-Tattoo ist der Angeklagte wegen Volksverhetzung zu sechs Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden.

Der 27-jährige NPD-Funktionär hatte am Dienstag über seinen Anwalt zugegeben, die Tätowierung mit den Umrissen eines Konzentrationslagers und dem Spruch "Jedem das Seine" in einem Schwimmbad gezeigt zu haben.

Zu den Attraktionen der ansonsten eher freudlosen Stadt Oranienburg am nördlichen Rande Berlins gehört ein Erlebnisbad. Man kann da toben, rutschen, schwimmen. Dann stinken die Haare nach Chlor, man sitzt auf dem Plastikstuhl und isst Pommes.

Politik ist nicht so das Kerngeschäft dieser modernen Freizeithölle. Und so kann man ...

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