"Wie die Kammern heute aussehen weiß niemand"

Sebastian Kaiser

Von Sebastian Kaiser

Do, 09. Februar 2012

Deutschland

BZ-INTERVIEW: Stefan Alt vom Öko-Institut berichtet über den Zustand des maroden Atomendlagers Asse.

Im maroden Atomendlager Asse lagern rund 126 000 Fässer schwach- und mittelradioaktiver Müll, aus den 60er und 70er Jahren. Der Betreiber, das Bundesamt für Strahlenschutz, versprach bereits vor zwei Jahren, die Behälter zu bergen. Seither zieht sich das Verfahren. Sebastian Kaiser sprach mit Stefan Alt vom Öko-Institut.



BZ: Herr Alt, wie sieht es momentan in den Lagerkammern der Asse aus?
Alt: Es gibt Aufstellungen darüber, wie die Kammern aussahen, bevor sie verschlossen wurden, also über den Zustand Ende der 70er Jahre. Die Fässer lagern dort teilweise liegend oder stehend. Andere sind einfach hineingestürzt worden. Wie die Kammern heute aussehen, weiß niemand genau. Auf den Kammern lastet Druck, so dass sie mit der Zeit zusammengedrückt ...

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