Sechs Monate nach dem Brand

Bei Notre-Dame geht es immer noch darum, zu retten, was zu retten ist

Knut Krohn, dpa

Von Knut Krohn & dpa

Mo, 14. Oktober 2019 um 20:03 Uhr

Kunst

BZ-Plus Von einem Wiederaufbau innerhalb von fünf Jahren redet keiner mehr. Sechs Monate nach dem Brand von Notre-Dame wird die Kathedrale türmen sich die ungelösten Probleme.

Die Stimmung unter den Arbeitern ist miserabel. Mühsam haben sie sich aus ihren weißen Schutzanzügen geschält, dann kurz abgewaschen. Schweigend zwängen sie sich nun an dem hohen Absperrgitter vorbei, hinaus auf den Quais de l’Archevêché, hinter der Kathedrale Notre-Dame. Offen reden über ihre Arbeit will keiner, nur so viel: "Wir kommen nicht voran". Auf die Fragen nach den Problemen ein halbes Jahr nach der Brandkatastrophe winken die Männer ab. Probleme gebe es mehr als genügend, sagen sie und machen sich auf den Heimweg.

Freilich: Ein Blick auf die schwer beschädigte Kathedrale in Paris ist Antwort genug. Die mächtigen Bögen an den Außenmauern werden notdürftig mit Holzbalken abgestützt, um sie vor dem Einstürzen zu bewahren. Die Fenster sind mit Plastikbahnen ...

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