Christoph Drieschner alias Tex im Interview: "Ein schöner Song muss für mich kryptisch bleiben."

Bernhard Amelung

Von Bernhard Amelung

Do, 26. Januar 2017 um 08:23 Uhr

Der gute Ton (fudder)

Er ist Mathematiker, Gründer und Moderator der Musikshow "TV Noir" und Musiker: Am 31. Januar macht Christoph Drieschner alias Tex auf seiner Solo-Tour Station im Jazzhaus. Was gutes Songwriting auszeichnet, verrät er im Interview.

"Draußen ist Chaos, drinnen ist Krieg" singst du im Titelsong deines Albums "Von hier bis aufs Dach". Was meinst du damit?
Tex: Ich habe diesen Song geschrieben, als ich mit einer Freundin zusammen war, die sich sehr schwer getan hat im Leben. Der Text beschreibt, wie ich sie damals erlebt habe. Ich habe ihre Verstrickungen gemerkt, wollte ihr helfen, konnte sie aber nicht erreichen. Ich war damals einfach der falsche Mann am falschen Ort. Ich singe aber auch über meine eigene Hilflosigkeit und Unfähigkeit.

Die Themen Liebe und Hilflosigkeit behandelst du oft in deinen Liedern. Wie stark autobiographisch sind diese eigentlich?
Tex: Ich denke, das sind meine Themen. Ich schreibe diese Songs für oder an andere Menschen, die mir viel bedeutet haben oder viel bedeuten. Ich kann in einem Song vieles verwurschteln, das mich persönlich betrifft. Das ist das Schöne ...

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